… Gierigkeit und Katastrophenschaden:

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GDP ***INCREASES*** with catastrophic damages such as Katrina/NewOrleans or Australia/Queensland/2010/2011 and the monster Blizzard hitting half the USA in Feb.2011.

GDP=BIP also ***INCREASES*** with higher prices in the store.

(BIP ist eine Messgroess fuer GIER und nicht fuer Wohlstand: hohes BIP bedeutet mehr antisoziale, lebensfeindliche “Arbeits”welt” und tieferen Fall bei “Job”verlust (oder “Sub”unternehmer”vertragsverlust);
Katastrophen, Ueberschwemmungen, Erdrutsche, Erdbeben bedeuten ein ANSTEIGEN des BIP, weil Reparaturen notwendig sind und Versicherungen teurer werden

Das klar erkennbare Problem liegt also in der Wahl der Kennzahlen, die uns “Wohlstand” oder “Verbesserung” einreden (sollen): Weder “BruttoInlandsProdukt” BIP/GDP/PIB noch “Wachstum” sind geeignete Kennzahlen dafuer, dass es irgendwem (oder gar “uns” allen) besser geht.
(Details: http://existenzgeld2.wordpress.com#41bge

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(da das BIP durch Geld steigt, das “verdient” bzw. “investiert” wird
– und eine Kenngroesse dafuer ist, “wieviel” in Geld “produziert” wird –
STEIGT das BIP mit jedem Ruinieren von Solidaritaet und mit jedem Ersatz von Solidaritaet durch “Bezahlung & Versteuerung”, d.h. fuer dominante Prioritaet der BIPsteigerung sind Sozialpolitik oder gar MenschenRechte und MenschenWuerde direkte “wirtschaftliche” Hindernisse;
etwa durch “Versicherungs”Pflicht” geringfuegiger Beschaeftigungen — unter 500,- zb in Oesterreich seit Anfang der 2000er Jahre –
wurde die medizinische Versorgung natuerlich nicht besser (sondern nur das BIP gesteigert), und zwar in einer geradezu laecherlichen Dimension;
das intuitive Erkennen dieser Entwicklung ist vermutlich der Grund fuer die tiefe Verwurzelung der “Kapitalismus”Kritik, die sich auch in der heutigen EU trotz “Nahrungs”Sicherheit” wieder ausbreitet)

Das kann auch einfacher erklaert werden:

“Markt”Wirtschaft” zwingt jede(n), Geld aus den MitMenschen “herauszuholen”, weil Existenz seit der “Industrialisierung” (die ja nicht nur billige Schuhe erzeugte) an “Arbeit” und “Unternehmens”Gewinn” — also FremdBestimmung durch Chef oder Kunden — gebunden ist und ohne ArbeitsZwang (bzw. vielerorts ZwangsArbeit) nicht aufrecht zu erhalten ist.

(diese Grundlage der (wirklichen und als RegierungsPropaganda behaupteten) Krisen wird von WirtschaftsWissenschaften gern verschwiegen, weil Karl Marx nicht gern gehoert wird und weil Fokussierung lohnender ist
a) auf SpielBankenMentalitaet (der Optionen, “Derivate” & Co, die seit den 1990er Jahren ungestraft als “INVESTMENT” (!) Banking bezeichnet werden) und
b) auf KorrelationsFehler (in der “Wirtschafts-” bzw. “Marktwirtschafts-” Steuerung, die zur Herrschaft der FinanzMaerkte — statt Nutzung der “echten”=Produktions-MarktWirtschaft — gefuehrt haben: wo Inflation mit Aufwertung der Waehrung korreliert sind, kann es nur schiefgehen;
Beispiele sind Real (BR) und Yen (JP), die sich systematisch in die falsche Richtung entwickeln; Japan kaempft mit DeflationsStreben dagegen an, und auch die AufwertungsBlockade in China ist unter diesem Gesichtspunkt verstaendlich;
und wo Niedrigzins zu Kreditaufnahme verleitet,
aber kein Einkommen in der NiedrigzinsWaehrung existiert
kommt bald das boese Aufwachen; Beispiele sind Brasilien, Island und Ungarn, wo die vermeintlich billigen FremdWaehrungsKredite zu persoenlichen und familiaeren Katastrophen fuehrten)

(Heiner Flassbeck publiziert dazu Argumente (?), an denen auch antimarxistische WirtschaftsWissenschaft nicht ohne weiteres vorbeigehen kann: auch das Beispiel des MuenzBetruges ist seit dem Mittelalter — eben auch heute — hoch aktuell; die Summe der MuenzWerte ist jeweils hoeher als der Wert des Goldes oder spaeter des Metalls, aus dem sie gepraegt sind; das duerfte sich aus dem simplen emotionalen Druck des praegeberechtigten Fuersten damals erklaeren, der mit ersten “Geschaeften” den “Wert” seiner Muenzen etablierte, nach dem Motto “fuer meine 10 Dukaten wirst du doch …”; an den FolgeErscheinungen hangelten sich die FinanzMaerkte so hoch, dass sie nur mehr abstuerzen konnten, und “wir alle” (!) geben immer wieder unsere WaehlerStimmen jenen PolitBonzen, die den Finanzmaerkten auch noch Macht geben …)

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Kennzahlen und ihre Eignung: VerteilungsFlachheit statt BIP/GDP

(das Kombinieren geeigneter Strukturierungen fuer die Versorgung in Wohn- und AufenthaltsRaeumen — zb Buero, Roboterhalle — mit ertraeglichen RandBedingungen von Umwelt und Klima ist mit “Freier”Markt”Wirtschaft” nicht zu loesen
– MarktWirtschaft ist nur geeignet fuer BasisVersorgung –
– etwa mit Lebensmitteln, Kleidung und RaumTemperatur –
sondern
braucht andere Kenngroessen fuer Verbesserung als sie jetzt verwendet werden: zb
* CO2-Footprint oder
* Flachheit der VerteilungsKurve
von Einkommen und Vermoegen als Grundlage …

… anstelle von KaputtWirtschaften per BIP/GDP oder BNE/GNI)

(das ist nicht so kompliziert wie es klingt: je flacher die steilste Tangente der VerteilungsGlocke = je kleiner die 2.Ableitung wird, umso weniger sind Menschen von Verelendung betroffen; das ist eine Formel, die so einfach wie ein Benzin- oder StromPreisRechner zu handhaben ist;
Normalverteilung ist zwar generell nur eingeschraenkt anwendbar, weil etwa Alter und viele andere Faktoren NICHT gleichverteilt oder normalverteilt sind, aber Normalverteilung kommt der Realitaet einigermassen nahe und kann der Abschaetzung — nicht der genauen Berechnung — dienen:
Normalverteilung f(x) = 1/wurzel(2pi) * exp(-x²/2)
1. Ableitung (Steigung der Tangente) f’(x) = 1/wurzel(2pi) * (-x) * exp(-x²/2)
2. Ableitung = 0 (null) wo die 1.Ableitung maximal oder minimal wird:
f”(x) = 1/wurzel(2pi) * (x² – 1) * exp(-x²/2) = 0 (null)
d.h. x² – 1 = 0 bzw. x² = 1 bzw. x = +/- 1 (Graphik, Wikipedia Bild ansehen)
bzw. Wikipedia Normalverteilung ansehen: die Seite dort ist aber komplizierter;
die Flachheit der VerteilungsGlocke ist also bei jener von 2 oder mehreren EinkommensVerteilungen besser, wo eine Steigung (1.Ableitung) an der Stelle der maximalen Steigung (2.Ableitung=0) kleiner ist als die andere(n) Steigung(en) an derselben Stelle
real ist das natuerlich nicht bei x = +/-1 sondern angenaehert bei (pro Person) 2/3 BIP — Kontrolle: und 4/3 BIP — der Fall, weil der Mittelwert der Einkommen (der Punkt x=0 in der Graphik) als BIP/Person definiert ist …
(korrekt: BNE/Person, aber BIP und BNE liegen in der gleichen Groessenordnung)
… und nur die Summen enorm asymmetrisch sind: weniger als 10% der Leute kassieren (bzw. besitzen) mehr als 90% der Einkommen/Vermoegen
d.h. eine geeignete Kennzahl Flachheit der EinkommensVerteilung stellt ergo sich dar als
*** FEV = 1/wurzel(2pi) * (2BIP/3) * exp(-(2BIP/3)²/2) 
– wegen Symmetrie kann der Betrag verwendet werden, also 2BIP/3 statt -2BIP/3 –
und der Vergleich (zb 2011 und 2012)
*** FEV.(2012)/FEV.(2011) = exp(-(2BIP/3)²/2).(2012) / exp(-(2BIP/3)²/2).(2011) ***
– und ein kleineres FEV (bzw. FEV12/FEV11) bedeutet eine soziale Verbesserung –
wie sie gerade in reichen Staaten in Krisen besonders relevant wird)

Dass angesichts der Klima-, Umwelt- und RessourcenProbleme (abgesehen von den Krisen der vergangenen 20 Jahre) die Zukunft jedenfalls eher in persoenlicher SelbstBestimmung denn in “Leistung” und “Karriere” und “Wachstum” des BIP liegen wird
– wenn Kriege a la 16./17.Jht. und nach der 1930er Krise vermieden werden sollen –
bestaetigt diese Ueberlegung umso mehr.

mehr: http://energieprobleme.wordpress.com
und http://umwedem.wordpress.com

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